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Wettspielbedingungen GLC Bad Neuenahr

Stand: 02.06.2016

1. Spielbedingungen und Änderungsvorbehalt

Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln (einschl. Amateurstatus) des Deutschen Golf Verbandes. Die Wettspiele werden nach dem EGA-Vorgabensystem ausgerichtet.

Zur Anwendung kommen die Platzregeln des Golf- und Landclub Bad Neuenahr und die am Spieltag evtl. geltenden Sonderregelungen, die im Aushang oder der Ausschreibung bekannt

gegeben werden.

Die Verbandsordnung kann im Sekretariat eingesehen werden. 

Die Spielleitung hat in begründeten Fällen bis zum ersten Start das Recht, die Ausschreibung zu ändern (Ausnahme Vorgabenwirksamkeit). Eine erfolgte Änderung wird den Teilnehmern

beim Start mitgeteilt. Nach dem 1. Start sind Änderungen der Ausschreibung nur bei Vorliegen sehr außergewöhnlicher Umstände zulässig.

2. Teilnahmebedingungen

werden in der Turnierausschreibung im Aushang bekannt gegeben. Terminänderungen sind möglich.

Bei allen Turnieren sind Gäste, die Mitglied in einem dem DGV angeschlossenen oder ausländischen Club sind, willkommen.

3. Meldungen

können, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, am Vortag des Turniers bis 11.00 Uhr erfolgen. Wird ein Spieler, der verspätet gemeldet hat, von der Spielleitung zum Turnier

zugelassen, so nimmt er ohne Einschränkungen daran teil.

Wird eine Höchstzahl der Teilnehmer festgelegt, so ist diese der Ausschreibung zu entnehmen.

4. Meldegebühren

sind vor dem Start zu entrichten und werden jeweils mit der Ausschreibung bekannt gegeben.

Absagen und Streichungen für gemeldete Turniere werden bis zum Nennungsschluss angenommen. Meldegebühren sind im Voraus, spätestens bei Aushändigung der Zählkarte zu

entrichten. Gemeldete Bewerber, die zum Wettspiel nicht antreten, schulden trotzdem die Meldegebühr.

5. Spielleitung und Startzeiten

werden in der Ausschreibung zur Kenntnis gebracht.

Starter handeln im Rahmen ihrer Zuständigkeit im Auftrag der Spielleitung. Mitglieder der Spielleitung können außerhalb ihrer eigenen Spielrunde des Wettspiels Regelentscheidungen treffen.

Beobachter sind Spielorgan der Spielleitung.

6. Startliste

Die Reihenfolge der Startliste wird von der Spielleitung laut Ausschreibung festgelegt und sowohl im Aushang als auch im Internet veröffentlicht. In diesem Zusammenhang wird von

folgender Einverständniserklärung ausgegangen: „Mir ist bekannt, dass mein Name, meine Vorgabe und meine Startzeit auf der Startliste passwortgeschützt im Internet veröffentlicht werden. Mit der Meldung zum Wettspiel willige ich auch in die Veröffentlichung meines Namens, meines Bildes, meiner Vorgabe und meines Wettspielergebnisses in einer Ergebnisliste im Internet oder auch in gedruckter Form ein.“

7. Zählkarten

sind eine halbe Stunde vor Beginn des Wettspiels im Sekretariat abholbereit.

8. Zähler

Ist auf der Zählkarte vermerkt. Ist dies nicht der Fall und wird vom Starter nichts anderes vorgeschrieben, so ist wie folgt zu verfahren:

1 zählt 2, 2 zählt 3, 3 zählt 4, 4 zählt 1 bzw. 1 zählt 2, 2 zählt 3, 3 zählt 1

9. Wettspielbeginn

Der Spieler ist für die Einhaltung seiner Startzeit selbst verantwortlich. Die Startzeit ist die auf der Startliste angegebene Zeit (Regel 6-3.a) oder die Zeit des Aufrufs für die

Partie/Spielgruppe durch den Starter, je nachdem, was später liegt.

Die Aufnahme des Spiels vor der angegebenen Startzeit ohne Genehmigung der Spielleitung führt zur Disqualifikation (Regel 6-3.a)

10. Abschläge

Herren spielen von den gelb markierten, Damen von den rot markierten Abschlägen

11. Spielunterbrechung

Die Spielleitung kann das Spiel nach Regel 6-8 aussetzen.

Signal für Aussetzung des Spiels wegen Gefahr: Ein langer Signalton

Der Spieler muss das Spiel umgehend unterbrechen (Anmerkung zu Regel 6-8.b).

Signal für sonstige Aussetzung nach Regel 6-8.b.: Drei aufeinanderfolgende Signaltöne

Signal für Wiederaufnahme des Spiels: Zwei Signaltöne

Die Möglichkeit des Spielers, nach Regel 6-8.a.(II), (III) und (IV) das Wettspiel zu unterbrechen, ist dadurch nicht eingeschränkt.

12. Zählkarten

Nach dem Wettspiel sind die Zählkarten ohne Verzögerung, d. h. unverzüglich, unterschrieben im Sekretariat oder im dafür vorgesehenen Kasten im Eingangsbereich des

Clubhauses abzugeben. Jeder Spieler ist für seine Zählkarte selbst verantwortlich, insbesondere für die Vorgabenangabe (z.B. nach einem Turnier auswärts). Sämtliche

Zählkarten müssen abgeliefert werden, unabhängig davon, ob sie vollständig ausgefüllt sind.

Von jedem Spieler, der eine vorgabenwirksame Runde antritt, wird die ehrliche Absicht erwartet, die Runde zu Ende zu spielen.

13. Preisverteilung und Stechen

Nach einer angemessenen Frist des Auswertens findet im Anschluss an das Wettspiel die Siegerehrung statt. Ist in der Ausschreibung nichts anderes vermerkt, können Bewerber in

einem Wettspiel nur einen Preis gewinnen. Ist nichts anderes ausgeschrieben, gilt Brutto vor Netto.

Bei gleichen Ergebnissen (Brutto und Netto) wird gemäß der Vorgaben- und Spielbestimmungen der EGA gestochen.

14. Die Anzahl der Wettspielpreise und die Klasseneinteilung

ergibt sich nach der jeweiligen Ausschreibung bzw. richtet sich nach der jeweiligen Teilnehmerzahl. Grundsätzlich können Bewerber aus den verschiedenen Bewerbergruppen

(Vorgabenklassen) in einer Spielergruppe starten. Wenn nicht anders ausgeschrieben, werden die Bewerber in gleich großen verschiedenen Vorgabenklassen (A, B, C etc.) gewertet. Die

Zusammensetzung der Spielergruppen erfolgt laut Ausschreibung. Im Zweifelsfall obliegt die letzte Entscheidung jedoch immer der Spielleitung.

15. Platzsperren

An Wettspieltagen ist der für das Wettspiel benutzte Abschlag für den allgemeinen Spielbetrieb zu den bekannten Abspielzeiten und jeweils eine halbe Stunde davor und danach

gesperrt. Bitte beachten Sie auch Hinweise am Aushang.

16. Unangemessene Verzögerung

beim Zählspiel nach Regel 6-7 liegt vor:

a) wenn beim Abschlag der zeitliche Abstand zur nächsten Spielergruppe mehr als doppelt so groß ist wie der Startabstand.

b) wenn einer Aufforderung zum Durchspielen nicht nachgekommen wird. Es besteht Durchspielpflicht.

c) wenn beim Suchen von Bällen einer nachfolgenden spielbereiten Spielergruppe nicht sofort ein Zeichen zum Durchspielen gegeben wird. 

Sollte eine Spielergruppe während des Turniers seine Position nicht halten können (mehr als ein Fairway frei), so muss der nachfolgenden Gruppe unaufgefordert ein Zeichen zum

Durchspielen gegeben werden. Zur Ermittlung des Spielers, der für diese unangemessene Verzögerung mit Strafschlägen lt.

Regel 6-7 zu versehen ist, kann durch die Spielleitung nach Ermahnung der Spielergruppe eine Zeitmessung erfolgen.

Bei Spielmöglichkeit sind für den ersten Spieler 50 Sekunden, bei allen darauffolgenden Spielern 40 Sekunden als maximale Vorbereitungszeit auf den Schlag möglich.

Strafe bei Verstoß: Bei Überschreitung sind beim ersten Verstoß ein Strafschlag, beim zweiten Verstoß zwei Strafschläge dem Gesamtergebnis hinzuzurechnen.

Wiederholter Verstoß: Disqualifikation. 

17. Üben / Nachputten

Das Üben (auch Nachputten) auf oder nahe dem Grün des zuletzt gespielten Loches ist beim Zählspiel nicht gestattet. (Regel 7.2 Anmerkung 2). Strafe bei Verstoß: zwei Strafschläge.

18. Caddie

Der Einsatz von Pros als Caddies ist nicht gestattet. In Jugendwettspielen sind für Jugendliche Caddies nicht gestattet.

19. Elektronische Kommunikationsmittel

Das Mitführen von sende- und/oder empfangsbereiten elektronischen Kommunikationsmitteln oder deren Benutzung auf dem Platz wirkt störend und ist rücksichtslos. Stellt die Spielleitung

eine schwerwiegende Störung des Spielbetriebs durch die Benutzung eines solchen Gerätes durch einen Spieler oder Caddie fest, kann sie diese Störung als schwerwiegenden Verstoß

gegen die Etikette bewerten und eine Disqualifikation aussprechen.

(Ausnahmen: 1. Bei medizinischen Notfällen über Handy Hilfe anfordern 2. Spielleitungsaufgaben)

20. Beförderung

Spieler müssen zu jeder Zeit während der festgesetzten Runde zu Fuß gehen, es sei denn die Spielleitung hat eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

Strafe für Verstoß gegen die Wettspielbedingung:

Lochspiel – Am Ende des Lochs, bei dem der Verstoß festgestellt wurde, muss der Stand des Lochspiels berichtigt werden; dabei wird für jedes Loch, bei dem ein Verstoß stattfand, ein Loch abgezogen, höchstens jedoch zwei Löcher pro Runde.

Zählspiel – Zwei Schläge für jedes Loch, bei dem ein Verstoß stattfand, höchstens jedoch vier Schläge pro Runde.

Im Falle eines Verstoßes zwischen dem Spielen von zwei Löchern wirkt sich die Strafe auf das nächste Loch aus.

Loch- oder Zählspiel – Das Nutzen eines nicht erlaubten Beförderungsmittels muss unmittelbar nach Erkennen des Verstoßes eingestellt werden. Andernfalls wird der Spieler disqualifiziert.

21. Entfernungsmessgeräte

Ein Spieler darf sich über Entfernungen informieren, indem er ein Gerät benutzt, das

Entfernungen misst.

Hinweis: Benutzt ein Spieler während der festgesetzten Runde ein Gerät zum Abschätzen oder Messen anderer Umstände, die sein Spiel beeinflussen können (z.B. Steigung, Windgeschwindigkeit, Temperatur usw.) so verstößt der Spieler gegen Regel 14-3 (Disqualifikation).

22. Betretungsverbot

Das Biotop an Bahn 6 darf nicht betreten werden! Nichtbeachtung führt zur Disqualifikation.

23. Regelentscheidung durch Spielleitung und Ende des Wettspiels

Die Spielleitung entscheidet über strittige Fälle nach Regel 34-3. Bei Beanstandungen gilt Regel 34-1. Das Wettspiel ist mit der Siegerehrung bzw. mit dem Aushang der vollständigen Ergebnisliste offiziell beendet.

24. Nearest to the Pin

Nearest to the Pin auf der/den von der Spielleitung festgelegten Bahn/en für Damen und Herren: Es zählt der erste Schlag des/r Spielers/in auf diesem Loch. Der Ball muss auf dem

Grün liegen. Die Entfernung zum Flaggenstock (Pin) darf erst gemessen werden, wenn alle Spieler/innen der Gruppe das Loch beendet haben. Ein “hole-in- one” ist immer Nearest to the Pin.

25. Longest Drive

Longest Drive auf der/den von der Spielleitung festgelegten Bahn/en für Damen und Herren: Es zählt der erste Schlag des/r Spielers/in auf diesem Loch. Der Ball muss auf der kurzgemähten Rasenfläche (Fairwayhöhe oder kürzer) liegen. Entscheidend ist die Entfernung vom Herren- oder Damenabschlag.